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So, 20. August 2017

Bulli-Kauf: So sind die Vorstands-Pläne

Der Fanclub Emspower wird in der nächsten Zeit einen Bulli kaufen. Dazu gibt es seit Donnerstag (17. August) einen Mehrheitsbeschluss einer Mitgliederversammlung. Der Vorstand hat auf der Versammlung einen Einblick in die Planung gegeben. Einen solchen geben wir nun auch auf unserer Homepage. Die wichtigsten Infos im Überblick.

Das Ergebnis fiel deutlich aus: Eine große Mehrheit der anwesenden Mitglieder hat entschieden, dem Vorschlag des Vorstandes zu folgen und einen Kleinbus für den Fanclub anzuschaffen. Damit soll das Vereinsleben noch besser ermöglicht werden. 

"Ich war sehr angetan davon, dass 50 Fanclubmitglieder an der Abstimmung teilgenommen haben", sagte Finanzmanager Michael Mülder. "Sie haben sehr aufmerksam unseren etwa 45-minütigen Ausführungen zugehört und sind offensichtlich nicht nur erschienen, um sich Bratwurst und Steak schmecken zu lassen." Zu unserem mittlerweile traditionellen Angrillen einer Halbserie kommen sonst etwa 40 Mitglieder. "Diesmal war auch das ein oder andere Mitglied zugegen, das man sonst beim Grillen oder generell im Lu-Eck eher selten bis gar nicht sieht."

Der Vorstand hatte im Vorfeld seine Fühler ausgestreckt und strebt nun an, innerhalb der nächsten vier Wochen einen Bus zu finden und den Kauf abzuschließen. "Ich gehe davon aus, dass sich neben mir insbesondere Marion und Schnorri einbringen werden, die das Projekt in der Vorstandssitzung im März angestoßen haben", sagte Michael Mülder hinterher.

Ali und Schnorri hatten bereits vor drei, vier Wochen ein Fahrzeug inklusive Werkstattbesichtigung unter die Lupe genommen. Michael nahm am Wochenende einen weiteren Kandidaten in Augenschein genommen. "Wir rufen alle Mitglieder dazu auf, sich an der Fahrzeugsuche zu beteiligen und uns bis zum Ende der Woche Vorschläge im Budgetrahmen zu unterbreiten!", so Mülder.

Einschränkend muss man festhalten, dass die Suche nicht bundesweit gestartet werden kann, sondern sich schon auf einen Umkreis von etwa 50 Kilometer beschränken sollte. Wer sich bei der Fahrzeugauswahl einbringen möchte, ist aufgefordert, jetzt und nicht erst nach dem Kauf beratend zur Seite zu stehen.

Vor einem Kauf zieht der Vorstand einen Kfz-Fachmann zu Rate, der sich das Auto ansehen, den Zustand des Fahrzeugs einschätzen und eine Empfehlung aussprechen soll. "Wir sind ehrlich genug einzugestehen, dass uns die entsprechende Expertise fehlt", so Mülder.

Gekauft wird ein Gebrauchtwagen, bei dem man angesichts des Budgets den ein oder anderen Abstrich machen muss. Beim Kauf geht für den Vorstand zudem Sorgfalt vor Schnelligkeit. Dieses Motto gilt ebenso für den Versicherungsschutz.

Fahrzeugwart wird unser Kassierer Schnorri. "Seine Aufgabenbereiche werden wir noch weiter klar definieren und präzisieren", so Mülder. "Ich habe bereits einige Nutzungsbestimmungen anderer Vereine zusammengestellt und gesichtet und werde einen Vorstandskollegen bitten, das Beste aus diesen Regelungen für uns herauszufiltern."

Fachmännische Hilfe hat Emspower-Mitglied Martin Sandmann zugesagt, der dem Verein mit seiner Werkstatt zur Seite steht.

Anmelden für Fahrten kann man sich bei allen anderen Fahrten auch bei Tour- und Ticketmanagerin Marion. Kartenbesteller über den Fanclub genießen das Vorrecht auf einen Platz im neuen Gefährt. Bei Heimspielen ist der Mehrsitzer als Ergänzung zum Platzangebot im Bus zu verstehen, die im Bedarfsfall genutzt wird. Der Bulli stellt demnach keine Konkurrenz zum Bus dar. Die Fahrpreise werden identisch mit den Busfahrpreisen sein.

Die Kosten für Mitfahrer bei Auswärtsfahrten richten sich nach der gefahrenen Kilometerzahl. "Wir betreten absolutes Neuland in der Frage der Kostenrefinanzierung, sodass wir beobachten und prüfen müssen, ob das Zahlungsmodell funktioniert", so Mülder. Das Modell stammt von anderen Fanclubs, die bereits einen Bulli besitzen. Ob das, was in anderen Fanclubs funktioniert, auch bei uns greift, wird die Zukunft zeigen.

"Zu den finanzpolitischen Direktiven in meiner Fanclubarbeit gehört es", so Michael Mülder, "unsere Preisstrukturen so zu gestalten, dass sich der Spielbetrieb eigenständig ohne Beitragszuschüsse finanziert. Das gilt selbstverständlich auch für den Bulli. Er muss seine Unterhalts- und Betriebskosten selbst einfahren." In dieser Frage ist sich der Vorstand absolut einig: Der Griff in die Fanclubkasse erfolgt bei seiner Anschaffung, danach muss das Kind das Laufen selber lernen.

Derzeit ist zudem eine Ausleihmöglichkeit angedacht. Grundsätzlich hat aber immer der Fußball Vorrang.

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