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Do, 26. Juli 2018

Marion Kehls kündigt an: Schluss als Ticketmanagerin

Ticketmanagerin Marion Kehls: noch bis 2020 im Amt.

Emspower-Ticketmanagerin Marion Kehls hat jetzt angekündigt, ihr Vorstandsamt nur noch bis zur nächsten turnusmäßigen Wahl auszuüben. Sie wird nach dann sechs Jahren nicht noch einmal für diesen zentralen Job antreten. 

Ein Bestandteil der Arbeit des Fanclubs Emspower Rheine, praktisch die ursprünglichste Idee seiner Gründerväter, ist es, gemeinsam Spiele des geilsten Clubs der Welt zu besuchen. Um das zu organisieren, gibt es seit jeher die Funktion des Ticketmanagers. Einst hieß das anders, war in die Reihe der Vorsitzenden und die Geschäftsführung des Vorstandes eingegliedert, aber seitdem 2006 die Satzung überarbeitet wurde, benannte der Vorstand das Amt nach seiner Funktion.

Nach den Anfangsjahren, in denen Handyman Matthias Diercksen diesen Job ausübte und gefühlt für jedes Spiel noch irgendwoher Karten auftreiben konnte, ging dieser Job 2002/2003 in die Hände von Dieter Brand über. Der übte dieses Amt fast zehn Jahre aus und stieg so nach und nach in die Verbandsarbeit beim SFCV ein. Heute ist er schon seit vielen Jahren Bezirksleiter im Münsterland und dort Ansprechpartner für die Fanclubs - also auch für Emspower Rheine.

Als Dieter Brand 2011 seinen Abschied erklärte und sich der Vorstand nach einer Übergangsphase auf die Suche nach einem Nachfolger machte, da war es zunächst schwer, jemanden zu finden. Eins, zwei Versuche scheiterten daran, dass Kandidaten nicht die absolute Verlässlichkeit und Ernsthaftigkeit für diesen Job aufbringen konnten. Dann fand sich Marion Kehls und übernahm 2014, gewählt mit überwältigender Mehrheit von 71:4 Stimmen. Sie ist seither in dieser Rolle eine Wohltat für Emspower Rheine.

Nun kündigte sie den anderen Vorstandskollegen aber an, diese Arbeit nicht weiterführen zu wollen, wenn ihre Amtszeit, für die sie bei der JHV 2018 turnusmäßig für zwei weitere Jahre gewählt worden war, endet. Und das ist Anfang 2020 der Fall, wenn der Ticketmanager wieder zur Wahl steht. 

Warum aber hat sie sich jetzt dazu entschieden, in eineinhalb Jahren aufzuhören? "Der Job ist ziemlich zeitaufwendig und verantwortungsvoll", sagte sie Ende Juli gegenüber emspower.de. Von allen Seiten kämen Anfragen: Anrufe, E-Mails, WhatsApp, sonstige Zurufe beim Fanclubabend oder auf Fahrten. "Ich merke, dass ich es nicht mehr zu 100 Prozent schaffe", so Marion Kehls.

Ganz bewusst habe sie dem Vorstand ihren Entschluss schon sehr früh mitgeteilt - und zugleich darüber informiert, "dass ich dem Vorstand gerne weiterhin zur Seite stehen möchte - nur mit einer weniger zeitaufwendigen Aufgabe". Veranstaltungen oder Fahrten organisieren, das wären mögliche Betätigungsfelder, so Kehls. "Ich habe es jetzt schon gesagt, damit sich eventuell jemand melden kann, der Interesse an dem Amt hat." Dann könne man die Zeit zu einer guten Einarbeitung nutzen.

Ein Nachfolger ist derzeit jedenfalls wohl noch nicht in Sicht.

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