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Mi, 01. Januar 2020

Schalke und der radikale Stimmungswandel in Rekordzeit

Im Dezember 2019 ist es wieder unangenehm, in der Bundesliga gegen unseren FC Schalke 04 antreten zu müssen. Vorstandsmitglied Mille Mülder in seiner Einschätzung über eine Halb-Saison, die den Spaß zurück gebracht hat.

Schalke ist besser unterwegs, als es viele Experten und viele von uns vor der Saison erwartet hatten. Die aktuelle Position der Königsblauen, die in der Vorsaison nur knapp dem Abstieg entgingen, gibt Rückenwind, lässt sogar von einer Rückkehr nach Europa träumen und ist mehr, als sich der Klub zumindest offiziell vor der Saison erhoffte.

Die depressive Niedergeschlagenheit der letzten Spielzeit ist gewichen, stattdessen regieren Zuversicht und Optimismus in Gelsenkirchen. Dem FC Schalke ist in Rekordzeit ein radikaler Stimmungswandel geglückt.

Dass es in den ersten Monaten so gut lief, ist in erster Linie auf den neuen Trainer David Wagner zurückzuführen. Dem Fußballlehrer, der zum ersten Mal einen Bundesligisten trainiert, ist es früh gelungen, die Mannschaft hinter sich zu bringen und von seinen Ideen zu überzeugen. Seine offene und menschliche Art kommt an – bei der Mannschaft ebenso wie im Umfeld.

Viel Anerkennung innerhalb wie außerhalb des Klubs brachte ihm und seinem bis auf Torwarttrainer Simon Henzler komplett neu formierten Trainer- und Funktionsteam ein, dass er erfolgreich das Malochertum in den Mittelpunkt rückte und aus einem als charakterschwach verurteilten Team eine kämpferische, lauf- und pressingstarke Einheit formte. Die Mannschaft presst gut und intensiv, sie spielt diszipliniert und ist stets bereit, Laufwege zu gehen und körperlich dagegenzuhalten.

Einzig im Sturm drückt ein wenig der Schuh, auch wenn Neuzugang Benito Raman zuletzt eine ansteigende Form zeigte. Unsere Tore erzielen dennoch überwiegend Mittelfeld- und Abwehrspieler.

Trotz des monatelangen Ausfalls der Defensivkräfte Salif Sané und Benjamin Stambouli präsentiert sich unsere Abwehr stabil und stellt eine der stärksten Defensiven der Liga.

Kurzum: Es macht wieder Spaß, auf Schalke zu fahren, was wir auch an der Nachfrage nach Karten und Busplätzen merken. Tagesfahrer müssen sich wieder sputen! Mit dem Überwintern im DFB-Pokal und einem Heimspiel gegen Hertha BSC vor der Brust gibt's eine verlockende Perspektive für das neue Jahr über den Ligabetrieb hinaus.

Auch Webmaster Tobias schrieb über das Schalke-Jahr 2019. Seine Bilanz.

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