FC Schalke 04 FanclubEmspower Rheine e.V. 91

Architekten-Fauxpas und ein Sieg unseres Trainers

Geduld. Das ist das neue Credo unserer sportlichen Führung. Und was sagt man dazu? Zwei Spiele, sechs Punkte, 5:0(!) Tore. Dieser 2:0-Erfolg in Bremen war einer, an dem der Trainer der Geduld großen Anteil hatte. Dann danken wir unseren Gastgebern der Bezirksfahrt - well done! - und dürfen den Architekten des "neuen" Weserstadions noch ein Kompliment aussprechen... 

Warum? Weil er es so konstruiert hat, dass ein Heimspiel sich schnell wie ein Auswärtsspiel anhört. Die Gästefans, die früher in der fernen Kurve saßen und standen, haben jetzt ihren Platz im Oberrang, direkt unterm Dach auf der Geraden der Westkurve. Die Heimfans hingegen haben ihren Platz im Unterrang der Ostkurve, der relativ flach ist. Dadurch wirkt die Kurve optisch klein. Und dann eben die Akustik: Die Heimkurve war im Gästeblock am Samstag nicht ein einziges Mal wirklich zu hören. Dagegen erfreuten wir uns des hübschen Resonanzkörpers im Oberrang und machten Dampf. 

Jetzt zum sportlichen Teil der Reise: Weil er erkannte, was wo hakt, und er gleich reagierte. Er schob Draxler auf den Flügel, der zuvor kein Bein an den Boden bekam und dem es rein gar nicht gelang, ein Offensivspiel zu organisieren. Es gab keines, und das war nun eben seine Aufgabe. Dass Bastos dafür geopfert wurde, der vor der Pause keine Impulse setzen konnte (wie allerdings sein Pendant Farfan auch), erwies sich als goldrichtig. 

Dabei kommt ein großer Anteil dem sehr agilen und effektiven Raffael zu. Er riss das Spiel zeitweise an sich, war Urheber so mancher Großchance und maßgeblich an den beiden Toren beteiligt. Mit seiner spielerischen Euphorie riss er dabei das Team mit, das nun zudem aber auch deutlich offensiver agierte – wohl auch eine Marschroute aus der Kabine.

Wofür man Keller loben darf, ist damit gesagt – es war siegbringend. Dass er vor dem Spiel offenbar eine ganz andere Devise ausgegeben hatte, machte Werder allerdings vor der Pause stark. Wir spielten die Gedulds-Karte. Das hieß: Devise Ballhalten, vorsichtig. Das gelang kaum: Unsere Elf ließ den Grünen zu viel Raum. Jedem einzelnen. Und wenn man das tut, dann kommt man nicht in Zweikämpfe, denn Werders Spiel ist auf Ballzirkulation ausgerichtet. Keine Dribblings, kaum Annahmen, sondern gleich weiterleiten zum frei postierten Nebenmann. Dagegen fanden wir kein Mittel, das spielte Bremen stark. Und erspielte sich dadurch gute Möglichkeiten. Und da kommt unser dritter Matchwinner ins Spiel: Timo Hildebrand. Gleich nach wenigen Minuten ein guter Save. Da war mir klar: Der nimmt das mit fürs Spiel. Das hat er, rettete uns noch zweimal das 0:0 und ebnete so den unfallfreien Weg zu Halbzeit zwei. Dass ich das in dieser Saison noch schreiben darf, macht mich froh – denn in der ersten Saisonhälfte war die Nummer 1 eine unserer großen Schwachstellen: wenig Fehler, aber kaum gehaltene Bälle.

Ein großes Kompliment zum Schluss an unsere Nachbarn von Königsblau Hopsten: Der Fanclub richtete die Bezirksfahrt aus, an der unsere Freunde des Fanclubs Salzbergen teilnahmen, ein paar Schalker aus Westerkappeln und eine dreiköpfige Emspower-Fraktion. Liebe Hopstener, auch wenn die "Wesertigers Hopsten" mit ihrem Bus bei der Rückkehr ein paar Minuten vor uns am Ziel waren: Das war eine Spitzen-Tour!

<link internal-link internal link in current>Ein paar Bilder von der Tour. 

Der <link ttp: www.dermandar.com p cnzdfl weserstadion-bremen _blank external-link-new-window external link in new>180-Grad-Blick aus dem Gästeblock.

 

 

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